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Obwohl Trommeln eine lebhafte Aktivität ist, kann es nur dann wohltuende Musik werden, wenn wir die Unruhe, die sich oft im alltäglichen Leben ansammelt, bewusst auflösen. Deshalb spüren wir immer wieder in unseren Körper hinein, entspannen und tauchen in die Stille. Dadurch wird unsere Wahrnehmung feiner und wir können eine neue Art des Zuhörens kennenlernen, durch die ein harmonisches Zusammenspiel entsteht. Singen öffnet uns und verleiht der Musik eine Qualität, die nur unser persönlichstes Instrument besitzt.
Die Harmonie, die entsteht, wenn eine Gruppe zusammen den Fluss der Musik teilt, wirkt belebend und kann den Spieler mit in den inneren Raum hinter die Töne und die Aktivität nehmen. Dabei kann eine Kommunikation jenseits von Worten und Personen entstehen, die manchmal in ein Verschmelzen zu einem Ganzen mündet. Das ist mein Verständnis vom Geist der afrik. Musik, wie sie vor allem früher in den Dörfern erlebt wurde. Die Fähigkeit für dieses Eintauchen wächst durch den spirituellen Prozess, durch den der eigene innere Raum tiefer kennengelernt und von altem Ballast gereinigt wird. Dazu gehört die Ehrlichkeit (zu sich selbst), all das zu sehen, was wirklich in jedem Moment da ist und nicht von dem wegzuschauen, was man lieber nicht in sich hätte. Das Zusammenspiel der Gruppe kann dabei Spiegel für den Einzelnen sein. |
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